Kartellauflagen

In Brasilien trifft es Dow

Beide Konzerne haben am Mittwoch bekanntgegeben, dass sie für ihren geplanten Zusammenschluss die Zustimmung aus Brasilien erhalten haben. Die dortige Wettbewerbsaufsicht stellt aber die Bedingung, dass Dow einen Teil seines Maissaatgutgeschäftes in Brasilien verkauft. Dazu gehören Saatgutaufbereitungen, Forschungsreinrichtungen, eine Kopie des Genpools, die Saatgutmarke Morgan und zeitlich begrenzte Vermarktungslizenzen.

Während all diese Auflagen auf Brasilien beschränkt sind, hat die EU-Kommission im März für den Zusammenschluss Bedingungen für das globale Geschäft gestellt. Sie fordert, dass DuPont einen Teil seines Pflanzenschutzgeschäftes aufgibt. Hierfür steht die FMC Corporation als Käufer bereit. Im Gegenzug gibt FMC seine Sparte Gesundheit und Ernährung an DuPont ab.

Beide Konzerne bekräftigen nach der jetzigen Entscheidung aus Brasilien, dass sie mit einem Abschluss der Fusion im August 2017 rechnen. (db)
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