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Sinkende Anbauflächen bei Weichweizen, eine stabile Entwicklung bei Gerste sowie ein Rückgang des Rapsanbaus - dieses Fazit zog das französische Getreideamt Onic in einer Bilanz der Aussaat von Winterungen im Herbst 2000 in Frankreich. Insbesondere der Anbau von Weichweizen habe unter den starken Regenfällen während der Bestellarbeiten gelitten. Nach Schätzungen der Onic ist die Anbaufläche zur Ernte 2001 mit 4,63 Mio. ha um 6,2 Prozent niedriger als im Vorjahr mit 4,94 Mio. ha. Dabei sei nicht auszuschließen, dass sich der Abstand zum Vorjahr noch erhöht. Ein Teil der bereits bestellten Flächen dürfte wieder umgepflügt werden. Im Gegensatz zu Weichweizen seien die ausgesäten Flächen von Wintergerste und Hartweizen stabil. Die Fläche von Wintergerste komme an den Anbau von 1999 mit 1,07 Mio. ha sehr nah heran, hieß es bei der Onic. Bei Hartweizen würden die Aussaatflächen mit 329.500 ha mit denen des Vorjahres praktisch gleichauf liegen. Dagegen sei der Anbau von Raps weiter zurückgegangen. Die Anbaufläche von 1,11 Mio. ha sei um rund 10 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. (Jf)
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