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Die österreichischen Landwirte dürften den Anbau von Winterweizen und -gerste etwas ausgedehnt haben, schätzen die Saatgutwirtschaft und Pflanzenbauexperten der Landwirtschaftskammern. Bei Rapssaaten wäre es jedoch ein "Wunder", wenn die Bauern die an das gestiegene Preisniveau gebundenen Hoffnungen von Handel und Verarbeitern erfüllt hätten und die heimische Versorgung mit Rapssaaten wirklich wieder entscheidend verbessern, so ein Pflanzenbauer. Als Reaktion auf den Markt dürfte dagegen neuerlich etwas weniger Roggen ausgesät worden sein.

Wie die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe schreibt, beurteilten Expernten den Aufgang der Winterweizenbestände als "sehr gut". Unterschiedlich sieht man die Entwicklung der Wintergerste: Nur wer im Vergleich zu Normaljahren seine Gerstensaat eigentlich zu spät erledigt hat, könne sich wegen der ungewöhnlich freundlichen Witterungsverhältnisse im Oktober über eine optimale Bestandsentwicklung freuen. Zufrieden können bisher insgesamt auch die Rapserzeuger sein. Die bei nicht zu nassen Verhältnissen ausgebrachte Saat hat sich zu sehr guten Beständen entwickelt. (pos)
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