Index für Nahrungsmittelpreise gesunken


Die Preise für Nahrungsmittel sind vorläufig auf dem Rückzug. Nach einem Bericht der Weltbank lag der Index für Schlüsselrohstoffe im Dezember 2011 um 14 Prozent unter dem Jahreshöchstwert im Februar 2011. Trotzdem bewegen sie sich weiterhin auf hohem Niveau, heißt es in dem Bericht. Auch seien sie durch eine anhaltend hohe Volatilität gekennzeichnet.  Als Ursachen für die gesunkenen Preise nennt die Weltbank ein gestiegenes Angebot der Rohstoffe sowie die Unsicherheiten der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft.

Bezogen auf den Höchstwert im Februar wurden die stärksten Rückgänge für Weizen mit minus 23 und Zucker mit minus 22 Prozent verzeichnet. Die Preise für Mais und Sojaöl fielen gegenüber dem Wert im Februar 2011 um jeweils 12 Prozent.   

Viele Haushalte in besonders betroffenen Ländern hätten sich besser auf hohe Nahrungsmittelpresie eingestellt, vermutet die Weltbank. Daher könnten Krisensituationen zumindest teilweise ausgeglichen werden. Aber insbesondere in Ländern mit unzureichenden Sicherungseinrichtungen könnten neue Krisen verheerende Auswirkungen haben. (jst) 
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