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Das Insektizid Biscaya, das eine Alternative zu der Wirkstoffgruppe der Pyrethroide darstellt, ist bis zum 31. Dezember 2016 zugelassen, teilt die Bayer Crop Science Deutschland GmbH, Langenfeld, mit. Damit trage das Mittel mit dem Wirkstoff Thiacloprid entscheidend zur Entschärfung der Resistenzsituation bei der Bekämpfung von Pyrethroid-resistenten Rapsglanzkäfern und Kartoffelkäfern bei. Darüber hinaus kann Biscaya gegen Blattläuse in Kartoffeln, Blattläuse und Getreidehähnchen in Getreide sowie Kohlschotenmücke in Raps angewendet werden. Die Aufwandmenge des systemisch wirkenden Insektizids beträgt nach Unternehmensangaben 0,3 Liter/ha in 200 bis 400 Liter Wasser/ha. Durch die Ungefährlichkeit gegenüber bestäubenden Insekten (Bienen und Hummeln) besitze Biscaya eine B4-Bieneneinstufung und sei somit zum Einsatz während der Blüte optimal geeignet. Auf Grund der neuartigen Formulierungstechnologie O-TEQ zeichne es sich zudem durch eine gute Blattbenetzung und hohe Regenfestigkeit aus. (ED)
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