1

Die Bayer AG hat den bestehenden Forschungsvertrag mit der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere (BFAV), Tübingen, über die Entwicklung eines Tests verlängert, mit dem die Unterscheidung zwischen geimpften und infizierten Tieren für die derzeit verfügbaren klassischen inaktivierten MKS-Impfstoffe im Blutserum möglich ist. Richtungsweisende Ergebnisse der mehrjährigen Forschungskooperation für die praktische Anwendung werden für den Herbst dieses Jahres erwartet, wie das Unternehmen mitteilte. Ziel der Forschung war es zunächst, die Unterschiede der Antikörperbildung geimpfter Tiere einerseits und infizierter Tiere andererseits aufzuklären. Diese Arbeiten sind mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Sie könnten die Basis für die Entwicklung eines Diagnosekits sein. Bayer hatte bereits im Jahre 1997 ein entsprechendes Patent angemeldet. Bayer forscht auch an einem markierten MKS-Impfstoff. Gleichzeitig werde nach Angaben des Unternehmens derzeit untersucht, ob ein gegen die verschiedenen Serotypen des MKS-Virus gleichermaßen wirksamer Impfstoff entwickelt werden kann. (ED)
stats