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In Polen setzt sich der Abbau von Schweinebeständen zwar fort, das Tempo hat sich jedoch verlangsamt. Wie das nationale Statistische Amt in Warschau mitteilte, gab es in den Landwirtschaftsbetrieben und bei der Bevölkerung zum Ende des ersten Quartals dieses Jahres mit insgesamt rund 16,49 Mio. Stück 3,5 Prozent weniger Schweine als zum gleichen Zeitpunkt 2000. Zu dieser Zeit hatte der Rückgang noch bei 9,5 Prozent gelegen. Für die Abschwächung des Abbautempos sollen der Statistikbehörde zufolge günstigere Marktverhältnisse gesorgt haben. Da im Laufe des vergangenen Jahres das Marktangebot an Schlachtschweinen nach deren Schätzungen um 3,3 Prozent und im ersten Quartal 2001 sogar um 16 Prozent niedriger gegenüber dem Vorjahr ausfiel, gingen die Preise in die Höhe. Dadurch verbesserte sich die Rentabilität dieser Produktionsrichtung in den zurückliegenden Monaten trotz der relativ hohen Preise bei Futterpflanzen und insbesondere bei Getreide. Vom verstärkten Interesse an der Schweinehaltung zeugt auch die zunehmende Zahl von gedeckten Sauen. (pom)
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