Internationale Hilfsaktion für die mongolische Landwirtschaft

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Russland und die Schweiz helfen der mongolischen Landwirtschaft, die schweren Folgen von Naturkatastrophen zu überwinden sowie die Maul- und Klauenseuche (MKS) zu bekämpfen. Laut einem Bericht des Moskauer Fernsehens wurden im Laufe der ersten Etappe der gemeinsamen Aktion vom russischen Territorium mehrere LKWs mit Mischfutter und anderen Hilfsgütern in die betroffenen Regionen abgesandt. Danach begleitete der russische Minister für Katastrophenschutz, Sergej Schojgu, eine Lieferung von 500.000 Impfdosen und schätzte an Ort und Stelle die Notlage sowie den Hilfsbedarf, aber auch die Gefahr der MKS-Einschleppung nach Russland ein. Nun soll ein weiteres Flugzeug seines Ministeriums noch eine Million Impfdosen in das Nachbarland bringen. Infolge von zwei harten Wintern und sommerlichen Dürren soll der mongolische Agrarsektor bereits rund ein Fünftel seiner Tierbestände verloren haben. Durch den akuten Futtermangel und den Ausbruch von MKS sei die Situation katastrophal geworden, heißt es im Bericht. (pom)
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