Baywa

Investition an der Ostsee


Partner sind die Baywa AG, die Fährhafen Sassnitz GmbH und die VIELA Export GmbH. Sie haben das Projekt mit einer Investitionssumme von insgesamt über 15 Mio. Euro gemeinsam verabschiedet. Durch den Ausbau des Terminals und der Verbesserung der Wassertiefe auf 15 Meter sollen ab 2017 erste Großschiffe der Panamax-Klasse bis 80.000 t komplett in Mukran abgefertigt werden können, wodurch die Effizienz der Agrarlogistik erheblich verbessert wird. Bisher war für Großschiffe in dem Hafenbecken nur eine Teilbeladung möglich.

Mit der Erweiterung des Agrarterminals verbessert der BayWa Konzern seine Infrastruktur für das internationale Agrargeschäft deutlich. „Wir investieren in Mukran für mehr Effizienz in unserer Logistikkette. Durch die Verbindung von Bahnlogistik und Tiefseeschifffahrt wird Mukran in Zukunft rasant an Bedeutung gewinnen. Im internationalen Agrarhandel steigern wir so die Exportchancen für Getreide aus den Anbauregionen in Deutschland, Polen und Tschechien für unsere Zielmärkte auch außerhalb Europas,“ heißt es in einer Pressemitteilung der Baywa AG-

Das Unternehmen werde zeitgleich zum Ausbau die Bahnanbindung und Lagerperipherie des Hafens erweitern. So soll die Lagerkapazität in der ersten Phase auf 45.000 t ausgebaut und der direkte Anschluss der Schüttguterfassung für Bahnwaggons und den Schiffsumschlag ergänzt werden. Neben dem Export für Getreide werde der Hafen auch als leistungsstarker Anlaufpunkt für den Import von Futtermitteln und Dünger gestärkt.

Mit der bestehenden Bahnanbindung profitiert der Hafen Mukran von einem logistischen Zugang ins Festland. Anhand des logistischen Potenzials planen die Partner nach dem Ausbau die Umschlagsmenge des Hafens auf gut zwei Mio. t jährlich zu verdoppeln.(HH)
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