Irak fragt Weizen nach


Die Weizenexporte aus der EU nehmen in der Vorweihnachtszeit noch etwas Schwung auf. Vor allem der Mittlere Osten hat großen Bedarf. Rund 1 Mio. t Weizen haben Händler in den vergangenen beiden Wochen in Drittländern abgesetzt. Dies berichtete die EU-Kommission am Donnerstag im Verwaltungsausschuss in Brüssel.

Seit dem Saisonbeginn wurden aus der EU 9,1 Mio. t Weizen verkauft. Allein zwischen dem 12. und dem 18. Dezember fragten Exporteure Exportlizenzen für 560.000 t Weizen nach, davon 180.000 t in Deutschland, 135.000 t in Frankreich und 110.000 t in den Niederlanden. Der Irak habe 350.000 t Weizen zu 404 bis 414 US-$/t cf gekauft, gab die EU-Kommission in ihrer Wochenzusammenfassung bekannt. Lieferanten für den Irak sind Rumänien und Australien.

Saudi-Arabien soll 275.000 t Weizen zu 398 US-$/t cf aus der EU, Australien und den USA beziehen. Schließlich berichtete die Kommission von Verkäufen von 175.000 t Weizen an Ägypten und von 100.000 t an Tunesien, ohne die Herkünfte zu benennen. (Mö)
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