Irisches Schweinefleisch weit gestreut

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Zum Teil dioxinbelastetes Schweinefleisch ist in zwölf EU-Mitgliedstaaten und in neun Drittländer ausgeführt worden. Dies berichtete EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou am Montag in Brüssel. In der EU hätten Verarbeiter aus Deutschland, Italien, den Niederlanden, Polen, Schweden, Belgien, Dänemark, Estland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Portugal und Zypern Schweinefleisch aus Irland in den vergangenen Monaten gekauft. Außerhalb der EU sollen Japan, die USA, Russland, Singapur, Kanada, die Schweiz, China, Hongkong und Südkorea betroffen sein. Die Kommission ruft alle Länder auf, Produkte aus irischem Schweinfleisch aus den Regalen zu nehmen und auf Schadstoffe hin zu untersuchen. Bisher arbeitete Irland hervorragend mit der Kommission zusammen, betonte Vassiliou. An ein Ausfuhrverbot für irisches Schweinefleisch denke die Kommission deshalb nicht. In dieser Woche tagen die Experten aus den EU-Mitgliedstaaten am Montag, Mittwoch und Freitag. (Mö)
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