Irland reagiert auf Blauzungenkrankheit


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Die irische Landwirtschaftsministerin Mary Coughlan hat eine Importsperre für Vieh erklärt, das aus von der Blauzungenkrankheit betroffenen Regionen stammt, berichtet Agra Europe London. Der Beschluss ist die Konsequenz aus der Ursachenforschung an Fällen der Blauzungenkrankheit. Demnach war die Seuche in Nordirland von Kühen, die aus den Niederlanden importiert worden waren, auf Kälber übertragen worden. Das irischen Landwirtschaftsministerium bezeichnet das Importverbot als vorübergehende Vorsichtsmaßnahme, in deren Rahmen genauere Informationen für die Übertragungswege der Seuche erschlossen werden sollen. Vor allem solle das Seuchenrisiko in Irland überschaubar bleiben.

Die Importsperre bezieht sich auf über zwölf Monate alte Zuchtkühe und auf über sechs Monate alte Schafe. Coughlan betonte, dass die bestehenden Regelungen weiter abgeändert werden können, sollten das die Entscheidungen der Europäischen Komission zum Umgang mit der Blauzungenkrankheit erfordern. Am 1. April werde über die weitere Vorgehensweise entschieden werden. (bö)

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