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Italien veranstaltet im April die erste G-8-Agrarministerkonferenz in der Geschichte der Allianz der acht Industriemächte. Thema soll die Verbesserung der Welternährung sein, eine der zentralen Aufgaben, die sich die G-8-Staaten für dieses Jahr gestellt haben. Ein erstes Vorbereitungsgespräch für den Gipfel führten gestern in Berlin der italienische Landwirtschaftsminister Luca Zaia und Bundesagrarministerin Ilse Aigner. Sie bezogen sich dabei ausdrücklich auf die Ergebnisse des 1. Berliner Agrarministergipfels, den Aigner anlässlich der Internationalen Grünen Woche einberufen hatte.

Aigner sagte ihrem italienischen Kollegen jede Unterstützung zu. „Mir kommt es darauf an, möglichst konkret zu werden und mehr anzubieten als schöne Worte,“ sagte sie. Landwirtschaft habe die Schlüsselfunktion, und so könnten die Landwirtschaftsminister sehr konkret dazu beitragen, wirksame Veränderungen einzuleiten. Die Gruppe der G8-Staaten bezeichnet sich selbst als ein „Abstimmungsforum“, das konstruktiv Fragen bezüglich der Weltpolitik bearbeitet. Ihr gehören neben Deutschland die USA, Japan, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Italien sowie Russland an. Italien hat 2009 die jährlich wechselnde Präsidentschaft der Gemeinschaft inne.(sta)

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