Den Rapsdurchwuchs wollen Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts (JKI), Braunschweig, unter die Lupe nehmen. Dafür suchen sie im Herbst Schläge mit langjährigem Rapsanbau. Bevorzugt werden Standorte in Nord- und Ostdeutschland. Ein Aufwandsausgleich von 100 € ist dafür vorgesehen, teilt das JKI weiter mit. In dem Projekt wird während der Rapsaussaat auf den Flächen zehn Saatfenster angelegt, in denen die Mitarbeiter des JKI den Durchwuchs auszählen wollen. Später soll der Einfluss verschiedener Managementgrößen ausgewertet werden, um den Durchwuchs noch gezielter kontrollieren zu können. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Landwirte aus Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein oder Thüringen, die sich an der Studie beteiligen wollen, können sich beim JKI an Heinrich Thöle wenden (E-Mail: heinrich.thoele@jki.bund.de). Weitere Informationen sind auch im Internet zu finden. (az)
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