Mehr als 17 Millionen Schweine hat Deutschlands größter Fleischkonzern Tönnies im vergangenen Jahr geschlachtet.  Im Vorjahr waren es etwa 16,4 Millionen, erklärte Clemens Tönnies, Geschäftsführer der Tönnies-Gruppe am Dienstag vor Journalisten in Rheda-Wiedenbrück. Damit sei das Unternehmen entgegen des Branchentrends gewachsen, sagte Tönnies. Aufgrund des niedrigeren Preises für Schweinefleisch lag der Jahresumsatz wie im Vorjahr bei rund 5,6 Mrd. EUR, berichtet dpa-AFX weiter. 

Auch im Bereich der Rinderschlachtung und -zerlegung will Tönnies weiter wachsen und im südlichen Niedersachsen einen neuen Standort aufbauen, kündigte der Geschäftsführer an. Im künftigen Werk sollen täglich 1.000 Rinder geschlachtet werden. Die Pläne für den Aufbau eines neuen Schlachthofs seien auch Hintergrund der Entscheidung gegen die Übernahme der Rindersparte des insolventen Wettbewerbers Gausepohl, erklärte Tönnies. Die Rindersparte von Gausepohl hat nun Westfleisch übernommen. (az)
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