Zum Ende des Wirtschaftsjahres ist von Weizenkäufen in Nordafrika kaum noch die Rede. Dafür fragen ungewöhnliche Kunden wie Japan oder Äthiopien nach. Japan habe 152.000 t Weizen in Europa gekauft, berichtete die EU-Kommission in ihrer Zusammenfassung der Geschäftstätigkeit. Die USA und Kanada seien die Lieferanten, hieß es im Verwaltungsausschuss am Donnertag in Brüssel. Zudem soll Äthiopien 35.000 t Weizen aus Russland zu 305 $/t cif beziehen. Schließlich habe Jordanien 50.000 t Weizen zu 288,75 $/t cif zur Lieferung im Oktober gekauft. Die Weizenausfuhren der EU summierten sich bis zur 49. Woche der Saison auf 12,2 Mio. t. Das sind 0,5 Mio. t mehr als im vergangenen Ausschuss vor 2 Wochen. Die gesamten Getreideausfuhren der EU liegen bei 20,3 Mio. t, gegenüber 26,4 Mio. t im Vorjahr. (Mö)
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