Japan kauft Weizen


Die großen Getreideimportländer kaufen rege am Weltmarkt ein. Die EU-Weizenexporte sind höher als im Vorjahr.

Japan bezieht aus den USA und Australien eine große Weizenmenge. Es handelt sich um 630.000 t. Preise für das Japangeschäft nannte die EU-Kommission am Donnerstag im Verwaltungsausschuss nicht. In ihrer Zusammenfassung der Geschäftsabschlüsse der vergangenen beiden Wochen gab die EU-Kommission die Liefertermine bekannt. 150.000 t Mahlweizen liefern die Exporteure aus den USA und Australien im Dezember/Januar nach Japan. 480.000 t folgen im Januar/Februar.

Außerdem nannte die Kommission das Ägypten-Geschäft vom vorigen Wochenende, das insgesamt 400.000 t Weizen umfasste. Beteiligten Händlern aus der EU wurden dafür 360 US-$/t fob gezahlt. Exporteure aus den USA waren ebenfalls an dem Ägpytengeschäft beteiligt und bekamen 335 US-$/t fob für den Weizen. Algerien soll rund 375.000 t Mahlweizen aus Südamerika zu 375 US-$/t c&f beziehen, berichtete weiterhin die Kommission.

In der EU wurden zwischen dem 28. November und dem 4. Dezember Ausfuhrlizenzen für 711.000 t Weizen nachgefragt, davon 425.000 t in Frankreich und 144.000 t in Deutschland. Die Getreideexporte summieren sich seit dem Saisonstart auf 12,1 Mio. t, im Vergleich zu 11,5 Mio. t im Vorjahr. (Mö)     
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