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Bereits vor dem Start gescheitert ist in Mecklenburg-Vorpommern die 1.000-Job-Initiative des Bauernverbandes und des Landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbandes, beide in Neubrandenburg. Ziel war es, vor allem junge Arbeitslose für drei Jahre in Agrarbetriebe einzugliedern, berichtet der Norkurier. Im Gegenzug hätten alle Mitarbeiter der beteiligten Betriebe in den arbeitsschwachen Zeiten "gemeinwohlorientierte Tätigkeiten" übernommen. In den 12 Landkreisen hatten Dutzende von Unternehmen ihre Teilnahme angekündigt. Gescheitert ist das Projekt letztlich an der Finanzierung. Die Bundesanstalt für Arbeit sah keine Möglichkeit, die Hälfte der Lohnkosten zu übernehmen, zitiert das Blatt den Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes, Wolfgang Jaeger. Die Agrarbetriebe wollten sich mit 25 Prozent der Lohnkosten beteiligen und die gesamten Sachkosten tragen. Die restlichen 25 Prozent Lohnkosten sollte das Schweriner Arbeitsministerium beisteuern. Es sei eine echte Chance verpasst worden, vor allem in strukturschwachen Regionen zusätzliche Arbeitsplätze bereitzustellen, so Jaeger. (Bm)
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