John Deere dämpft Gewinnerwartungen für 2009

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Der US-amerikanische Landmaschinenkonzern Deere & Company, Moline/Illinois, sieht schwierigeren Zeiten entgegen. Für das Geschäftsjahr 2009 rechnet CEO Robert Lane mit schwächeren Gewinnen auf Grund der unsicheren Entwicklung an den globalen Finanzmärkten. Der Nettoerlös werde mit 1,9 Mrd. US-$ unter den 2,05 Mrd. US-$ liegen, den das Unternehmen für das abgelaufene Geschäftsjahr, das am 31. Oktober endete, ausweist. Gedämpft sind auch die Aussichten für das bislang lukrative Landmaschinengeschäft. Zuwächse im weltweiten Umsatz erwartet das Unternehmen im kommenden Jahr vor allem in den USA und Kanada. In Westeuropa rechnet der Landtechnikanbieter mit Umsatzeinbußen in Höhe von 5 bis 10 Prozent. Obwohl die Nachfrage etwa in Osteuropa einschließlich Russland hoch sei, seien Käufe aber stark von der Kreditverfügbarkeit abhängig. In Südamerika werden mit minus 10 bis 20 Prozent sogar noch höhere Rückgänge erwartet.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Deere & Company gegenüber dem Vorjahr noch Gewinne verbuchen. So erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 28,44 Mrd. US-$ gegenüber 25,8 Mrd. US-$ im Vorjahr. Die Erlöse stiegen von 1,82 auf 2,05 Mrd. US-$. Hierzu haben vor allem Preissteigerungen beigetragen. Günstige Währungsrelationen haben zudem das Geschäft außerhalb der USA beflügelt. (AW)

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