John Deere erwartet Umsatzrückgang

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Der Land- und Baumaschinenkonzern Deere & Company, Moline/Illinois, meldet ein durchwachsenes Ergebnis für das 1. Quartal. Der Landmaschinensektor war noch sehr profitabel, aber die Baumaschinenbranche bereitete Kummer. Auch die Aussichten für Landmaschinen trüben sich ein. Für den Konzern insgesamt meldet das Unternehmen einen Umsatzrückgang im 1. Quartal 2009 (November bis Januar) gegenüber dem Vorjahresquartal um 1 Prozent auf 5,15 Mrd. US-$. Der Nettogewinn ist im Jahresvergleich um 45 Prozent auf jetzt rund 204 Mio. US-$ gesunken. Die Agrartechnikumsätze der Marke John Deere zeigten im 1. Quartal jedoch noch kräftiges Wachstum um 18 Prozent im Jahresvergleich. Zudem waren sie mit einem operativen Ergebnis von 348 Mio. US-$ profitabler als im Vorjahresquartal. Dagegen rechnete der sich Baumaschinensektor, zu dem auch Forstmaschinen gehören, kaum noch. Operative Verluste brachte das Geschäft mit den Gartentraktoren und Kleingeräten.

Das weitere Agrartechnikgeschäft beurteilt der Konzern differenziert. Weltweit erwartet das Únternehmen für 2009 ein Umsatzminus um 2 Prozent. Einem Plus in Nordamerika um schätzungsweise 5 Prozent stehen Umsatzrückgänge in Australien, Südamerika und Europa gegenüber. Im Geschäftsjahr 2008 (November 2007 bis Oktober 2008) hatte John Deere, die Nummer 1 am Weltmarkt, einen Agrartechnikumsatz von fast 16,6 Mrd. US-$ und damit 37 Prozent mehr als 2007 erzielt. (db)

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