John Deere plant in Mannheim Kurzarbeit

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In den John-Deere-Werken Mannheim werden ab April voraussichtlich die Bänder stillstehen. Kurzarbeit ist zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat für die Monate April bis Juni vereinbart worden, berichten die Regionalzeitungen der Rhein-Neckar-Region, wo John Deere ein wichtiger Arbeitgeber ist. An insgesamt 21 Tagen soll das Werk geschlossen bleiben. Das Traktorenwerk in Mannheim ist der größte Produktionsstandort außerhalb der USA, wo der Hersteller den Hauptsitz hat. Weitere wichtige Standorte von John Deere in Deutschland sind Zweibrücken, wo Mähdrescher und Häcksler hergestellt werden, sowie Bruchsal mit der Kabinenfertigung. Dort befindet sich auch der Deutschlandvertrieb. Der Hersteller zieht offenbar Konsequenzen aus düsteren Absatzprognosen. Im Februar hatte die Konzernzentrale im amerikanischen Moline einen Rückgang des globalen Agrartechnikumsatzes von 2 Prozent prognostiziert und als einen schrumpfenden Markt Europa benannt. (db)
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