Halbzeitbewertung

John Deere senkt Jahresprognose


Das 2. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2016 brachte Deere & Company, Moline/Illinois, einen Gewinn von 495,4 Mio. US-$. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es 690,5 Mio. US-$. In den ersten sechs Monaten der Geschäftssaison (November/Oktober) summiert sich der Gewinn auf 749,8 Mio. US-$, nach 1,1 Mrd. US-$ ein Jahr zuvor.

Die weltweiten Umsatzerlöse fielen im 2. Quartal 2015 um 4 Prozent auf 7,9 Mrd. US-$ zurück sowie im 1. Halbjahr um 8 Prozent auf 13,4 Mrd. US-$. Nach Einschätzung von John Deere spiegeln die Zahlen des 2. Quartals "die anhaltenden Auswirkungen einer sich weiter abschwächenden weltweiten Agrarkonjunktur wider".

Für die Sparte Landtechnik & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege nennt John Deere von Februar bis April 2016 einen Umsatz „in etwa auf Vorjahresniveau". Das Minus im 1. Halbjahr beruhe in erster Linie auf geringeren Liefermengen. Der Betriebsgewinn betrug in diesem Geschäftsfeld 614 (Vorjahr: 639) Mio. US-$ im 2. Quartal sowie 759 (907) Mio. US-$ im 1. Halbjahr.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2016 erwartet der Konzern, dass die Maschinenumsätze voraussichtlich um 9 Prozent niedriger ausfallen. Das Geschäftsjahresergebnis wird aus heutiger Sicht bei 1,2 Mrd. US-$ gesehen. Im Februar 2016 lautete die Prognose noch 1,3 Mrd. US-$. Im Geschäftsjahr 2015 stand bei John Deere ein Nettoergebnis von 1,9 Mrd. US-$ in den Büchern.

„Obschon unsere Prognose angesichts des anhalten Drucks auf die Märkte für das laufende Jahr verhaltener ausfällt, erzielt das Unternehmen immer noch deutlich bessere Ergebnisse als in früheren Konjunktureinbrüchen", so Konzernchef Samuel R. Allen. Der Konzern konzentriere sich darauf, Unternehmensteile zu verschlanken und sie noch effizienter zu machen. (Sz)
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