Virtuelle Realität

John Deere simuliert Prototyp


3-D-Simulation: Ein virtueller Traktor wird kontrolliert
-- , Foto: John Deere
3-D-Simulation: Ein virtueller Traktor wird kontrolliert

Im Kompetenzzentrum für virtuelle Technik der Universität Mannheim entwickelt das Landtechnikunternhemen John Deere seine Produkte weiter. Ein Raum zur Projektion einer dreidimensionalen Illusionswelt, 5-Seiten-Cave, dient für die Darstellung der Objekte. Als Grundlage der Visualisierung dient die ProE-Software.

„Wir können dieses Kompetenzzentrum für eine Vielzahl von Anwendungen nutzen, egal, ob für die Produktentwicklung oder die Fabrikplanung“, so Paul Grief, Experte für digitale Fertigung bei John Deere. „Mit Hilfe der Virtual Reality lassen sich Entwicklungsprozesse ebenso beschleunigen wie Kosten für den Prototypenbau von vorneherein vermeiden. Das ist vor allem für mittelständische Unternehmen interessant, die in solch komplexe Technik selbst nicht investieren können.“

Dr. Bernhard Haas, in leitender Funktion bei John Deere, ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Mannheim erweist sich für uns als kosteneffiziente Möglichkeit, neueste Technologie nutzen zu können, ohne selbst in großem Umfang investieren zu müssen.“ Die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und Infrastruktur erschließe eine neue Dimension bei der Integration von Wissenschaft und Anwendungspraxis. Sie stelle damit einen Meilenstein auf dem Wege zur Fabrik der Zukunft dar.

Eigner der rund 300 qm großen Anlage in unmittelbarer Nachbarschaft des Mannheimer Traktorenwerkes ist das Land Baden-Württemberg. Die Investitionen in Hard- und Software teilen sich die Hochschule Mannheim und John Deere. Die zwischen der Hochschule Mannheim und dem Unternehmen geschlossene Vereinbarung ermöglicht ausdrücklich auch die Nutzung durch Dritte. (has)
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