Hans-Josef Hilgers.
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Hans-Josef Hilgers.

Saatgut wird auch in Zukunft ein zentrales Betriebsmittel für die Landwirtschaft sein. Denn der Züchtungsfortschritt neuer Sorten trägt entscheidend zum Ertragsfortschritt in der Landwirtschaft bei. Darum verbindet Hans-Josef Hilgers, Vorstandsvorsitzender der RWZ Rhein-Main, seine Geburtstagsgrüße an die bundesweit agierende Tochtergesellschaft mit großen Erwartungen. „Die Hauptsaaten sind als Tochtergesellschaft der RWZ seit 1964 dennoch eine eigenständige Firma und keine RWZ-Marke“, hebt er hervor.

Investitionen in Meckenheim, Gera und Worms

Josef Planken.
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Josef Planken.
Mit Investitionen in den Saatgutsektor unterstreicht die RWZ die Bedeutung, die sie diesem Geschäftsfeld beimisst. Nach der Investition in die Saatgutaufbereitung in Meckenheim sei nun in Gera investiert worden. In diesem Jahr will die RWZ mit der Modernisierung in Worms beginnen. „Dann sind wir flächendeckend mit einheitlich hoher Qualität für die Zukunft aufgestellt“, sagt Hilgers. Saatgut und Service sind die zwei Geschäftsfelder der Hauptsaaten. Das Sortenvertriebsunternehmen bietet praxisorientierte Sorten, die in einem eigenen Sortenscreening ausgewählt werden. Wichtig seien frühe Reife, Trockenstresstoleranz und Fusariumtoleranz, betont Hauptsaaten-Geschäftsführer Josef Planken. Außerdem führen die Hauptsaaten Spezialkulturen wie Winterhafer, Winterdurum und Winterbraugerste in ihrem Sortiment.

Als Dienstleistungsunternehmen stellt die Hauptsaaten landwirtschaftöliche Sortenversuche auf bis zu 8.500 Parzellen an zwei Standorten ins Feld. Zum Standort Meckenheim gehört der Versuchsstandort Morenhoven mit rund 5.000 Parzellen. (brs)
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