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Während eines Besuches in der Dahlenwarsleber Agrar-GmbH & Co. KG (Sachsen-Anhalt) informierten sich Agronomen aus der Nähe von Bratislava (Slowakei) über den Zuckerrübenanbau des Betriebes. Die slowakischen Spezialisten waren einer Einladung der Nordzucker AG gefolgt, die in der westlichen Slowakei gemeinsam mit einem französischen Partner Anteile an Zuckerfabriken hält. "Unsere Gäste wollten vor allem wissen, wie die ostdeutschen Landwirte nach der Wende ihre Betriebe umstrukturierten", äußerte sich Claus Pommerehne vom Büro Klein Wanzleben der Nordzucker gegenüber der Volksstimme. Die Dahlenwarsleber Agrar-GmbH & Co.KG bewirtschaftet in der Magdeburger Börde insgesamt 2.600 ha Land. Bis zur Wiedervereinigung waren es noch 6.200 ha. In der Slowakei gebe es noch erhebliche Probleme mit der Logistik. Gerhard Schmidt, Geschäftsführer der Agrar-GmbH, sagte: "Wir sind im System des Kapitalismus angekommen und finden uns ganz gut zurecht." Ohne die EU-Beihilfen sähe man allerdings sehr alt aus. (Bm)
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