Junglandwirteförderung in Rheinland-Pfalz wird nicht eingeschränkt

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Bei der Junglandwirteförderung in Rheinland-Pfalz muss die einschränkende Antragsbefristung auf maximal fünf Jahre nach der erstmaligen Niederlassung in einem landwirtschaftlichen Betrieb nicht weiter angewendet werden. Dies hat das Bundesland im Genehmigungsverfahren für den landeseigenen Entwicklungsplan "Zukunftsinitiative für den ländlichen Raum" (ZIL) bei der Europäischen Union erreicht. Damit habe man in Brüssel eine erhebliche Verschlechterung der rheinland-pfälzischen Junglandwirteförderung vermieden, teilte das Mainzer Landwirtschaftsministerium mit. Durch eine Verkürzung der möglichen Antragstellungszeit auf maximal fünf Jahre wären viele Junglandwirte von der Gewährung der Niederlassungsprämie ausgeschlossen worden. Dies hätte vor allem jene Antragsteller betroffen, die den elterlichen Betrieb zunächst nebenberuflich übernommen, ihn zwischenzeitlich aber zu einer beruflichen Vollexistenz ausgebaut hätten. Die Junglandwirte sollten sich jetzt umgehend um eine Antragstellung bemühen, sagte Landwirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage. Mit bis zu 40.000 DM nicht rückzahlbarem Zuschuss werde in Rheinland-Pfalz die höchste Junglandwirteförderung in ganz Deutschland gewährt. (ED)
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