Die Juwi Holding AG, Wörrstadt, errichtet künftig keine Solaranlagen mehr auf Dächern. Grund sei mangelnde Wirtschaftlichkeit. Die von der Bundesregierung gesenkte Vergütung für Sonnenstrom werde spätestens im kommenden Frühjahr dazu führen, dass sich solche Anlagen nicht mehr rechnen, zitiert die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" einen Unternehmenssprecher in ihrer heutigen Ausgabe. Die Preise für Solarmodule seien bereits stark gefallen, andere technische Bauteile könnten nur noch bedingt billiger gemacht werden. „Dieser Markt ist tot", so der Sprecher.

Dem Rückzug aus dem Geschäftsfeld würden 150 Stellen zum Opfer fallen. Etwa 100 wolle Juwi, einer der größten deutschen Projektentwickler für erneuerbare Energien, in anderen Sparten weiterbeschäftigen. (az)    
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