Rewe fürchtet Wettbewerbsverzerrungen bei Eiern und fordert deshalb ein Verbot für Schnabelkürzungen bei Legehennen über die Grenzen Deutschlands hinaus. Nur eine Verankerung des Verbots in den Leitlinien des Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) gewährleiste, dass auch die importierten Schaleneier aus dem Ausland dem Standard entsprechen und keine Wettbewerbsverzerrungen entstehen.

Die im Juli geschlossene freiwillige Vereinbarung zwischen Bundesagrarministerium und Geflügelwirtschaft, ab 2017 auf die Einstallung von schnabelgekürzten Junghennen zu verzichten, sei begrüßenswert, kranke aber daran, dass sie nur für deutsche Brütereien und Legehennenbetriebe gelte. Zudem müsse noch geklärt werden, wie die Umsetzung des Verzichts kontrolliert werden könne, heißt es von Rewe. Auch hier sieht der Lebensmittelhändler es als "unverzichtbar" an, die KAT-Leitlinien entsprechend anzupassen, berichtet die Lebensmittelzeitung. (az)
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