KAT stellt neues Prüfsystem für Öko-Futter vor


Für Öko-Futtermittel aus Ländern außerhalb der EU gibt es ein neues Prüfsystem. Damit ist eine chargenbezogene Rückverfolgbarkeit möglich. Der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V. (KAT) hat ein neues Kontrollsystem für Öko-Futtermittel entwickelt. Damit können Rohstoffe für Öko-Futter, das aus Ländern außerhalb der EU stammt, auf Verunreinigungen geprüft werden. Speziell für Eier aus alternativen Hennenhaltungssystemen gibt es von KAT ein eigenes Herkunfts- und Rückverfolgbarkeitssystem, das die gesamte Prozesskette umfasst.

Mit dem neuen Prüfsystem für Futtermittel-Rohstoffe, die nicht aus EU-Ländern kommen, reagiert KAT auf die im Frühjahr festgestellten erhöhten Dioxinwerten in Öko-Eiern. Mehrere Legebetriebe wurden gesperrt, der Discounter Lidl hatte alle Öko-Eier aus dem Sortiment genommen. Inzwischen sind laut KAT alle Messwerte wieder im Normbereich und alle Betriebe wieder zugelassen. Ursache der Dioxinbelastung war verunreinigter Mais in Öko-Futtermitteln aus der Ukraine. "Wir prüfen jetzt die Komponenten bereits vor der Futtermittel-Mischung. Damit verhindern wir, dass belastete Öko-Rohstoffe auf den Markt kommen können", sagt Caspar von der Crone. Alle Chargen seien bis zum Erzeuger rückverfolgbar. (da)
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