Übernahmeangebot

K+S-Aktionäre gegen Verkauf


Große Mehrheit für Unabhängigkeit
  • 84 Prozent der Privatanleger unterstützen die Ablehnung des Übernahmevorschlags von Potash Corp
  • Würde Potash Corp 41 Euro pro Aktie unterbreiten, würden nur etwa 4 Prozent der Privatanleger das Angebot annehmen
  • 43 Prozent der Privatanleger würden bei einem Übernahmeangebot die Stellungnahme des Managements abwarten
  • 28 Prozent der Privatanleger würden gegebenenfalls ein deutlich höheres Übernahmeangebot annehmen
  • 78 Prozent der Privatanleger sind der Meinung, dass K+S unabhängig bleiben sollte
(Quelle: K+S)
Die Ablehnung des Übernahmevorschlags von Potash Corp unterstützen 84 Prozent der Privatanleger der K+S Aktiengesellschaft. Das ergab eine vom Vorstand in Auftrag gegebene Umfrage unter den 140.000 Privataktionären, die zusammen rund 30 Prozent des Konzerns besitzen. 39.000 Aktionäre hätten an der Befragung teilgenommen. K+S betrachtet das Ergebnis deshalb als repräsentativ.

Durch die Umfrage wollte die Konzernspitze ein möglichst umfassendes Meinungsbild zum unaufgeforderten Übernahmevorschlag von Potash Corp gewinnen. Mit dem Ergebnis sieht sich der Vorstand in seinem bisherigen Kurs bestätigt. Die Aktionäre würden die Einschätzung teilen, „dass der aktuelle Vorschlag von Potash Corp den fundamentalen Wert von K+S nicht widerspiegelt", teilte das Unternehmen mit. Gleichzeitig hätten sie Vorstand und Aufsichtsrat das eindeutige Mandat erteilt, „die attraktiven Zukunftsperspektiven von K+S nachhaltig zu realisieren“, kommentierte Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender von K+S, das Ergebnis.

Auch die große Mehrheit der institutionellen Anleger, mit denen K+S in Kontakt steht, begrüße die Ablehnung des Potash-Angebotes, betonte Finanzvorstand Dr. Burkhard Lohr. Die Befragung der privaten Aktionäre wurde von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag von K+S durchgeführt und ausgewertet. (SB)
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