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Die K+S Aktiengesellschaft, Kassel, erwartet von der Übernahme der Compo bereits für das laufende Geschäftsjahr einen positiven Ergebnisbeitrag. Dagegen dürfte das Düngemittelgeschäft der Fertiva vorerst keine Ergebniswirkung haben, erklärte Dr. Ralf Bethke, Vorstandsvorsitzender der K+S heute vor Journalisten in Frankfurt a.M. Die K+S blickt auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 1999 zurück und konnte das Ergebnis der Betriebstätigkeit um 22 Prozent auf 173 Mio. DM verbessern. Der Umsatz stieg um 5 Prozent auf rund 2,3 Mrd. DM. Nach der Eingliederung von Fertiva und Compo peilt Bethke einen Umsatz von 4 Mrd. DM für das laufenden Geschäftsjahr an. Alle Geschäftssparten, nämlich Kali- und Magnesiumprodukte, Salz, Entsorgung, Dienstleistungen und sonstige Aktivitäten, haben positiv zum Ergebnis beigetragen. Bethke sieht K+S als Systemanbieter mit einem breiten Sortiment und will mit hochprofitablen Spezialiäten und Markenartikelprodukten weiter wachsen. Aquisitionen passender Unternehmen werden deshalb nicht ausgeschlossen. (da)
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