K+S: Kein Interesse am N-Geschäft der BASF

Die K+S AG, Kassel, will an ihrer Zwei-Säulen-Strategie festhalten und nicht in die Produktion von Stickstoffdüngern einsteigen. Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner will sich auf die Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz konzentrieren, um darin zu wachsen. "Ein Erwerb der zum Verkauf stehenden BASF-Anlagen kommt für K+S nicht in Frage", erklärte er heute auf der Bilanzpressekonferenz des Konzerns in Frankfurt a.M. Hinsichtlich der künftigen Belieferung mit Stickstoffdüngern will Steiner abwarten, was sich bis Ende 2012 ergibt. Die BASF will den Verkauf ihrer Stickstoffkapazitäten bis Mitte 2012 abschließen. "Dann werden wir sehen, welche Schlussfolgerungen K+S daraus zieht", so Steiner. (AW)
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