Die K+S AG, Kassel, verfügt über langfristige Lieferverträge mit der BASF SE, Ludwigshafen. Jetzt erwägt K+S, Teile der Düngemittelproduktion von BASF zu übernehmen. Das Kasseler Unternehmen bezieht stickstoffhaltige Düngemittel von BASF für ihre Tochterunternehmen Compo und K+S Nitrogen. In einer ersten Reaktion nimmt K+S die BASF-Absicht, sich von Teilen der Düngemittelproduktion zu trennen,"zur Kenntnis". In Medienberichten heißt es ergänzend, dass K+S einen Kauf der Düngemittelsparte von BASF sondiere.

K+S betont, dass Compo vorwiegend aus Ludwigshafen beliefert werde. Diese Düngemittel-Anlagen sind jedoch nicht in den beabsichtigten Verkauf einbezogen. Deswegen bleiben für Compo nach Aussage von K+S die bestehenden Lieferbeziehungen unverändert.

K+S Nitrogen bezieht dagegen die stickstoffhaltigen Düngemittel aus Antwerpen. Diesen Standort will BASF bis zum 1. Quartal 2012 verkaufen. Die Belieferung an K+S Nitrogen soll dennoch unverändert weiterlaufen. „Sie ist frühestens von BASF oder einem potenziellen Erwerber zum 31. Dezember 2014 kündbar", betont das Kasseler Unternehmen. (db)
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