Zwischenfazit

K+S bestätigt Prognose


„Wir haben im ersten Halbjahr 2015 ein sehr starkes Gesamtergebnis erreicht. Beide großen Geschäftsbereiche haben neben unserem Programm ‚Fit für die Zukunft‘ maßgeblich zu dieser sehr positiven Entwicklung beigetragen", sagte Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender von K+S, heute bei der Vorlage der jüngsten Quartalszahlen. Dies bestärke den Konzern in der Erwartung „eines deutlich steigenden Ergebnisses in diesem Jahr."

Von Januar bis Juni legte die K+S-Gruppe im Umsatz gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 2,3 Mrd. € zu. Das operative Ergebnis (Ebit I) wird mit 496 (Vorjahr: 377) Mio. € angegeben. Der Ergebnisanstieg sei in erster Linie auf gestiegene Preise für Auftausalz in Nordamerika sowie die Erholung der Durchschnittspreise im Geschäftssegment Kali- und Magnesiumprodukte zurückzuführen. Daneben wirkte sich der gegenüber dem Euro stärkere US-Dollar positiv aus.

Im aktuellen Berichtszeitraum seien die „erheblichen" Anstrengungen fortgesetzt worden, die Kosten- und Organisationsstruktur der gesamten Gruppe effizienter zu gestalten. Es wird laut Steiner unverändert angestrebt, in den Jahren 2014 bis 2016 Kosten in einer Größenordnung von insgesamt 500 Mio. € gegenüber einer früheren Planung für diesen Zeitraum einzusparen.

Attraktive Aussichten

Der Umsatz der K+S-Gruppe dürfte im Geschäftsjahr 2015 einen Wert zwischen 4,35 und 4,55 (2014: 3,82) Mrd. € erreichen. Beide Geschäftsfelder sollten - auch wechselkursbedingt - von einem im Jahresvergleich höheren Durchschnittspreisniveau profitieren, heißt es in Kassel.

Infolgedessen erwartet K+S ein Ebit I zwischen 780 und 860 (2014: 896) Mio. € und bestätigt damit die bisherige Prognose eines deutlichen Anstiegs. Diese Erwartung beinhalte bereits eine erste Schätzung der „nicht unerheblichen Kosten", die dem Konzern aufgrund des "unaufgeforderten" Übernahmevorschlags der Potash Corp als Aufwand im laufenden Jahr entstehen könnten. (Sz)
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