K+S bleibt bei Jahresprognose


Die K+S AG bestätigt für 2012 ihr Umsatzziel. Die Nachfrage nach Düngemitteln floriert weltweit.

Das günstige Marktumfeld mit attraktiven Agrarpreisen veranlasst den Kasseler Düngemittelhersteller, seinen optimistischen Blick auf die kommenden Monate zu schärfen. K+S bekräftigt heute die Jahresprognose für 2012, die einen Gesamtumsatz zwischen 3,9 und 4,2 Mrd. € beinhaltet. Im vergangenen Jahr standen Umsatzerlöse von etwa 4,0 Mrd. € in den Büchern.

Das operative Ergebnis (Ebit I) sieht K+S für 2012 zwischen 820 bis 900 (Vorjahr: 906) Mio. € angesiedelt. Dabei werde im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte mit einem „leicht steigenden" operativen Ergebnis gerechnet. Gestützt wird die Annahme, dass sich das erreichte Niveau der Kalipreise für die verbleibenden Monate 2012 fortsetzen kann.

Die abgesetzte Menge an Kali- und Magnesiumprodukten werde für 2012 auf Vorjahresniveau (6,9 Mio. t) liegen. Im Segment Salz erwartet das Unternehmen für 2012 insgesamt einen gegenüber dem Vorjahr „spürbar niedrigeren" Umsatz; das operative Ergebnis dürfte „stark zurückgehen".

Auf das jüngste Quartal der laufenden Geschäftssaison blickt K+S zufrieden zurück. Der Umsatz von April bis Juni lag den Angaben zufolge mit 996 Mio. € um 21 Prozent über dem Vorjahresniveau. Begründet wird diese Entwicklung insbesondere mit dem mengenbedingten Umsatzanstieg im Geschäftsfeld Kali- und Magnesiumprodukte. Der Umsatz im Geschäftsbereich Salz habe währungsbedingt leicht über dem Vorjahreswert gelegen.

Für das 1. Halbjahr 2012 weist K+S einen Umsatz von insgesamt knapp 2,1 Mrd. € aus, was im Vergleich zum Zeitraum Januar bis Juni 2011 ein leichtes Minus von 2 Prozent bedeutet. Das operative Ergebnis lag bei 469 (517) Mio. €. Von Januar bis Juni diesen Jahres entfielen 60 Prozent des Umsatzes auf das Geschäft mit Kali- und Magnesiumprodukten, gefolgt von Salz mit 36 Prozent. In Europa wurde ein Umsatzanteil von rund 40 Prozent erzielt. Es folgten Nordamerika (26 Prozent), Südamerika (19 Prozent) sowie Asien (13 Prozent), interpretiert K+S die aktuellen Zahlen. (Sz)
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