Zwei Jahre nach Baubeginn übergaben Steiner und der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow das neue Analytik- und Forschungszentrum in Unterbreizbach an die Mitarbeiter. K+S wolle mit der Einrichtung die internationale Technologieführerschaft bei der Gewinnung und Verarbeitung von Stein- und Kalisalzen weiter stärken, sagte der Vorstandschef.

Der Neubau umfasst rund 9.000 Quadratmeter Nutzfläche; rund 100 Wissenschaftler, Ingenieure und Fachkräfte arbeiten künftig dort. Der Kalikonzern hat in das Zentrum 30 Mio. € investiert.

Noch vor ein paar Tagen dürfte die Stimmung im Haus nicht so gut gewesen sein: Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten die Geschäftsräume von K+S, auch in Unterbreizbach. Der Düngemittelhersteller soll Millionen Kubikmeter Kaliabwässer aus dem Werk versenkt haben. Dabei soll es sich vor allem um Salzlauge gehandelt haben. Am selben Tag wurde bekannt, dass Potash eine feindliche Übernahme von K+S erwägen soll. (az)
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