-- , Foto: K+S

Mit Verzögerung ist am Montag das Legacy Projekt in der kanadischen Region Saskatchewan in Betrieb gegangen. Kanadas Politiker freuen sich über 400 Mitarbeiter, die in der Kalimine von K+S einen Job gefunden haben. Das neue Kaliwerk, bislang unter dem Projektnamen Legacy bekannt, hat am Eröffnungstag seinen künftigen Namen "Bethune" erhalten. Wie in Saskatchewan üblich, wird das Werk nach der nächstgelegenen Gemeinde benannt.

"Mit unserem neuen Standort machen wir einen sehr großen Schritt vorwärts bei der Internationalisierung unseres Kaligeschäfts", sagte Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender der K+S AG. Die erste Tonne verkaufsfähiges Kali dürfte wie geplant Ende Juni produziert werden. Im weiteren Jahresverlauf erfolgt dann der erste Kalitransport per Güterzug vom Werk im Süden Saskatchewans zur neuen Hafenanlage von K+S in Vancouver. Von dort aus wird das Kali an Kunden überwiegend in Südamerika und Asien verschifft. K+S geht weiterhin davon aus, die angestrebte Produktionskapazität von 2 Mio. t ab Ende 2017 erreichen zu können. (da)
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