Koch Fertilizer will  nach dem Start der K+S-Kaliförderung in Kanada ein jährliches Volumen von 500.000 t Kalidüngemitteln an ihre Kunden in den USA vermarkten, teilte K+S mit. Das macht rund ein Viertel der geplanten Jahresproduktion am Legacy-Standort aus: K+S rechnet nach eigenen Angaben mit einer Jahreskapazität von rund 2 Mio. t Kaliprodukte ab Ende 2017. Über weitere Details wurde Stillschweigen vereinbart.

„Dieser Vertrag stärkt unsere Marktposition als zuverlässiger und unabhängiger Lieferant“, sagte Andreas Radmacher, K+S-Vorstand des Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte.

Das Kasseler Unternehmen kämpft derzeit gegen den Übernahmeversuch von Potash Corporation of Saskatchewan. K+S lehnte das jüngste Angebot von Potash unter anderem mit der Begründung ab, dass der vorgeschlagene Preis von 41 Euro je Aktie „dem fundamentalen Wert von K+S nicht annähernd entspricht“. Dies gelte für das bisherige Geschäft, als auch „insbesondere für den Wertbeitrag unseres Legacy Projekts.“ (mas)
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