Die K+S AG, Kassel, will in Kürze mit den Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässer- und Grundwasserqualität der Werra beginnen. Die Produktionskapazität im Kaliwerk Werra ist dadurch eingeschränkt. Nachdem das Abstimmungsprotokoll zum Integrierten Maßnahmenkonzept (IMK) von Hessen, Thüringen und K+S unterzeichnet ist, werden die ersten Bauarbeiten an den Standorten des Kaliwerkes Werra in Hessen und Thüringen in Kürze beginnen. Insgesamt plant K+S mehrere Teilprojekte, um das Aufkommen an Salzabwasser in die Werra um 50 Prozent zu reduzieren. Dies hat auch neue Produktionsverfahren im Kaliwerk Werra zur Folge. Entsprechend können die Kapazitäten im Kaliwerk während der Umbauphase nicht voll ausgeschöpft werden. In den kommenden fünf Jahren wird die K+S-Tochtergesellschaft K+S Kali bis zu 360 Mio. € für den Gewässerschutz der Werra investieren. (az)
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