Die zweite Offenlegung der Planunterlagen wird in der Zeit vom 20. März 2017 bis zum 19. April 2017 in den Gemeinden Hohenroda, Ludwigsau, Philippsthal, Schenklengsfeld und Unterbreizbach zur allgemeinen Einsicht aus stattfinden, teilt das Regierungspräsidium Kassel mit. Die ersten Unterlagen waren 2015 von der Bergbehörde öffentlich ausgelegt worden. Als Ergebnis der Erörterung und nachfolgender Stellungnahmen plante die K+S KALI GmbH ihr Vorhaben um.

Danach reduziert sich die Aufhaldungsfläche um 10 ha im Vergleich zu dem ursprünglich geplanten Vorhaben. Die beantragte Haldenerweiterung umfasst nun eine Aufstandsfläche von 62 ha zuzüglich 18 ha für einen 65 Meter breiten Randstreifen, Infrastrukturanlagen und Rückhaltebecken. Die bisher vorgesehene maximale Schütthöhe beträgt weiterhin 520 m ü NN, also eine Höhe von 180 Meter über Grund.

Die K+S Kali GmbH gewinnt im Kaliwerk Werra Kalirohsalze und bereitet sie  in der Fabrik in Philippsthal zu Düngermitteln auf. Die hierbei anfallenden Salzabfälle werden auf der werkseigenen Rückstandshalde aufgehaldet. Die genehmigte Kapazität der Rückstandshalde ist nahezu ausgeschöpft. Deshalb muss sich das Kasseler Unternehmen um Ersatz kümmern. (da)
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