K+S Zentrale in Kassel
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K+S Zentrale in Kassel

Für das Geschäftsjahr 2016 meldet K+S einen Umsatzrückgang von 17 Prozent auf 3,5 Mrd. €. Das Ebit sank von 782 auf 229 Mio. €. Zur Schadensbegrenzung hofft das Unternehmen auf eine Ergebnisverbesserung im laufenden Geschäftsjahr von 200 bis 260 Mio. €.


Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 131 Mio. €, nach 542 Mio. € im Jahr 2015. Vorstand und Aufsichtsrat beabsichtigen, der Hauptversammlung am 10. Mai 2017 eine Dividende in Höhe von 0,30 (Vorjahr: 1,15) €/Aktie vorzuschlagen. An diesem Tag wird auch der bisherige Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner sein Amt an den bisherigen Finanzvorstand Dr. Burkhard Lohr abgeben.

Das Kasseler Unternehmen hat es 2016 nicht gut getroffen. Die Kalipreise erreichten Tiefststände. Ein milder Winter belastete zusätzlich das Ergebnis der Sparte Salz. Dazu kommen die Auflagen, die das Regierungspräsidium Kassel dem Unternehmen macht. Um die Werra von den Salzabwässern aus der Kaliproduktion im Verbundwerk Werra zu entlasten, darf K+S nur bei einem bestimmten Pegelstand der Werra Salzabwässer einleiten. Die eingeschränkte Versenkerlaubnis führt dazu, dass das Kaliwerk Hattdorf 2016 fast immer nicht produzieren konnte. Insgesamt resultierte daraus eine Minderproduktion von rund 800.000 t.

Legacy startet in wenigen Monaten

Die Produktion der ersten Tonne Kali bei Legacy wird unverändert für das 2.  Quartal 2017 erwartet. K+S geht weiterhin davon aus, die angestrebte Produktionskapazität von 2 Mio. t Ende 2017 erreichen zu können. (da)
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