Halbjahresbilanz

K+S mit deutlichem Ergebnisrückgang


Im 1. Halbjahr 2016 musste die K+S-Gruppe einen deutlichen Umsatzrückgang auf 1,8 Mrd. € verzeichnen. Dies entspricht einem Minus gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von gut 20 Prozent. Das 2. Quartal blieb mit 732 Mio. € ebenfalls deutlich hinter dem Vorjahreswert von 914 Mio. € zurück, teilte der Konzern heute mit. Das operative Ergebnis Ebit I der Gruppe sank in den ersten sechs Monaten um 53 Prozent auf 233 Mio. €. Im 2. Quartal lag das Ebit I den Angaben zufolge mit 15 Mio. € fast 92 Prozent unter Vorjahr.

Die wesentlichen Gründe für diese Entwicklung waren laut K+S niedrigere Durchschnittspreise im Geschäftssegment Kali- und Magnesiumprodukte sowie eine geringere Absatzmenge in Folge der Produktionsausfälle im Werk Werra. Insbesondere im 2. Quartal hätten sich die Einschränkungen in der dortigen Kaliproduktion „deutlich negativ" ausgewirkt. Hinzu gekommen seien nachfragebedingte Absatzeinbußen, vor allem im nordamerikanischen Auftausalzgeschäft infolge des milden Winters 2015/16.

K+S prognostiziert für das Geschäftsjahr 2016 laut eigenem Bekunden ein Ebitda zwischen 500 und 600 Mio. € (2015: 1,1 Mrd. €) sowie ein Ebit I zwischen 200 und 300 (2015: 782) Mio. €. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr betreffe insbesondere das Geschäftssegment Kali- und Magnesiumprodukte. Neben einem deutlich geringeren Durchschnittspreis wirkten sich die Produktionseinschränkungen im Verbundwerk Werra aufgrund der bislang fehlenden umfassenden Versenkerlaubnis ergebnismindernd aus. Die Prognose basiere unter anderem auf der Annahme, dass kurzfristig Maßnahmen zur Verbesserung der Produktionsmöglichkeiten im Verbundwerk Werra umgesetzt werden könnten. (Sz)
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