Wegen der noch nicht ausgestandenen Unsicherheiten im Markt für Kali- und Magnesiumprodukte sowie hoher Investitionen, wird die K+S AG die Dividende für 2013 ordentlich kürzen. Der Dividendenvorschlag auf der Hauptversammlung liegt bei 0,25 €/Aktie.

Vor einem Jahr wurden noch 1,40 €/Aktie gezahlt. Das Unternehmen errechnet für das Geschäftsjahr 2013 eine Ausschüttungssumme von 47,9 Mio. € oder Ausschüttungsquote von 11 Prozent bezogen auf das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern für 2013. 

K+S beabsichtigt, baldmöglichst zu der grundsätzlichen Dividendenpolitik zurückzukehren, heißt es heute in einer Vorabmeldung. Nun aber werden die Aktionäre gebeten, sich kooperativ zu zeigen und die niedrige Zahlung in Hinblick auf die Marktlage und Investitionen in das Kaliprojekt in Kanada und für Entsalzungsprojekte an der Werra zu akzeptieren.

Nachdem im Sommer 2013 die Vermarktungsorganisation BPC der russischen Uralkali und weißrussischen Belaruskali aufgelöst wurde, kam es zu großen Verwerfungen auf dem Kalimarkt. Die Preise stürzten ab. Das DAX-gelistete Unternehmen hat ein Sparprogramm angekündigt. Am Donnerstag will der K+S-Vorstand seine Geschäftszahlen für 2013 vorstellen. (da)
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