Jahresabschluss 2014

K+S spart mehr als erwartet


Die Vorstände Norbert Steiner (mitte) und Dr. Burkhard Lohr (rechts) präsentieren die Geschäftszahlen 2014 von K+S.
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Die Vorstände Norbert Steiner (mitte) und Dr. Burkhard Lohr (rechts) präsentieren die Geschäftszahlen 2014 von K+S.

Der Umsatz der K+S AG, Kassel, fiel im Geschäftsjahr 2014 auf 3,82 (Vorjahr: 3,95) Mrd. €. Dazu beigetragen haben wieder anziehende Kalipreise und gute Verkaufszahlen von Salz. Vor allem das seit November 2013 aufgelegte Sparprogramm zeigt seine Wirkung. Insgesamt will K+S von 2014 bis 2016 vor allem in der Verwaltung und Produktion einsparen. Doch schon das für das Vorjahr angepeilte Ziel wurde übertroffen, heißt es heute aus Kassel.

Das operative Ergebnis Ebit erreichte im Geschäftsjahr 2014 rund 641 Mio. € und war damit im Vergleich zum Vorjahr mit 656 Mio. € - wie der Umsatz - leicht rückläufig. Im Ebit enthalten sei ein positiver Sondereffekt in Höhe von 36 Mio. € aus einer Versicherungsleistung. Hinzu kommen höhere Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen sowie gestiegene Abschreibungen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sowie Anlaufkosten für das Legacy-Kali-Projekt in Kanada.

Unberirrt von seinem Sparkurs will Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner seine Aktionäre nicht verärgern. Er kündigt für die Hauptversammlung am 12. Mai in Kassel eine Dividende von 90 Cent/Aktie an, nach 25 Cent/Aktie im Jahr 2013.

Höheres Ebit 2015 angepeilt

Der Umsatz der K+S Gruppe sollte im Geschäftsjahr 2015 moderat über dem Wert des Vorjahres liegen, das operative Ergebnis Ebit "deutlich" über dem Vorjahr. Hier sollten sich insbesondere höhere Durchschnittspreise in beiden Geschäftsbereichen Salz und Düngemittel sowie Wechselkurseffekte durch den starken US-Dollar zum Euro bemerkbar machen.

Am heutigen Vormittag wird Steiner bei der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt a.M. nähere Details zum Geschäftsjahr mitteilen.  (da)
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