Der K+S-Konzern kauft in Tschechien zu. Das Kasseler Unternehmen erwirbt den Salzverarbeiter Solné Mlýny a.s. (SMO). Die European Salt Company GmbH & Co. KG (Esco), eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von K+S, übernimmt das tschechische Salzverarbeitungsunternehmen SMO. Das Closing der Transaktion hat am Dienstag stattgefunden, teilte K+S mit. Esco erwirbt SMO den Angaben zufolge vom tschechischen Handelskonzern EQUUS, der sich seit Mitte 2010 in einem Insolvenzverfahren befindet. SMO ist ein großer Anbieter von Salzprodukten in der Tschechischen Republik und auch in anderen europäischen Märkten aktiv. Der Kaufpreis liegt laut K+S „im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich".

SMO betreibt den Salzverarbeitungsbetrieb im osttschechischen Olomouc (Olmütz) bereits seit 1921 und beschäftigt derzeit rund 70 Mitarbeiter. Das Unternehmen verfügt insbesondere im Tafelsalzsegment über eine landesweit bekannte Marke mit hohem Wiedererkennungswert und ist mit einer breiten Produktpalette an Speise-, Gewerbe- und Auftausalzen im Markt etabliert. In einem Normaljahr vertreibt SMO rund 100.000 t verschiedenster Salzprodukte und war bislang Kunde von Esco im tschechischen Markt. (az)
stats