Kaliabbau

K+S steigert Kapazität

Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit hat die K+S AG die Anlagen an den Produktionsstandorten des Verbundwerkes Werra-Hattorf und Wintershall in Hessen sowie Unterbreizbach in Thüringen in dieser Woche wieder komplett in Betrieb genommen. Während der Umbauarbeiten konnte nur eingeschränkt produziert werden. Etwa 44 Prozent steuern die drei Werke zur gesamten Kalikapazität von K+S bei. In diesem Jahr will das Unternehmen 7 Mio. t Kali produzieren.

In Hattorf wurde nach Angaben des Kasseler Düngerherstellers eine zusätzliche Produktionsanlage für die abwasserfreie Gewinnung von Kieserit errichtet. In Wintershall entstanden neue Eindampfanlagen für Kainit und in Unterbreizbach wurde dem Lösebetrieb eine zusätzliche Verarbeitungsanlage vorgeschaltet.

Im Beisein des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) und des Thüringer Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten Jürgen Gnauck (CDU) wurde am Dienstag die erste Großanlage für den Gewässerschutz an der Werra eingeweiht. Dieses Projekt findet zeitgleich mit den Umbauarbeiten an den Werken statt. Insgesamt investiert K+S bis zum Jahr 2015 rund 200 Mio. €, um die Menge der bei der Kaliproduktion anfallenden Salzabwässer auf 7 Mio. Kubikmeter zu reduzieren. (da)
stats