Halbjahreszahlen

K+S verdient weniger


Für die K+S-Gruppe berichtet das Unternehmen heute, dass von Januar bis Juni 2013 der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent auf 2,15 Mrd.  € gestiegen ist. Das operative Ergebnis (Ebit I) ist dagegen im Vergleich der Halbjahre um rund 6 Prozent auf aktuell 441 Mio. € gesunken. „Das erste Halbjahr war für uns insgesamt erfolgreich", kommentierte Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender der K+S AG, heute die Zahlen.

Quartale entwickeln sich unterschiedlich

Das Unternehmen berichtete weiter, dass der Umsatz zwar im 1. Quartal 2013 deutlich gestiegen, im 2. Quartal dagegen um 12 Prozent unter den Wert des Vorjahresquartals gefallen ist. Auch nach Geschäftbereichen zeigen sich unterschiedliche Entwicklungen: Für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte, der die Düngemittel umfasst, nennt das Unternehmen im 1. Halbjahr 2013 einen Umsatz von 1,2 Mrd. €. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum errechnet sich ein Minus von 6 Prozent. Den Rückgang führt K+S auf geringere Absatzmengen und niedrigere Preise zurück.

Streusalz bringt Umsatz

Im Geschäftsbereich Salz, in dem das winterliche Streusalzgeschäft den größten Anteil hat, stieg der Umsatz im 1. Halbjahr 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich um 21 Prozent auf 890 Mio. €.

Wegen der geringeren Margen blieb auch unter dem Strich für den Konzern weniger übrig. Im 1. Halbjahr 2013 ging das bereinigte Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent auf 296 Mio. € zurück. Im 2. Quartal 2013 sank diese Kennzahl um 25 Prozent auf 106 Mio. €.

Ausblick bleibt vage

Zum Ausblick auf das 2. Halbjahr 2013 hält sich der Vorstandsvorsitzende für K+S bedeckt. Das Unternehmen hatte bereits vor einer Woche seine vorherige Prognose für 2013 zurückgenommen. Statt einem leichten Wachstum des Ergebnisses hält es Steiner jetzt für „wahrscheinlich, dass die erwartete Ergebnisverbesserung im Geschäftsbereich Salz nicht ausreicht, den Ergebnisrückgang im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte auszugleichen.". K+S werde die „Wettbewerbsentwicklung fortlaufend beobachten, die Erkenntnisse in die Planungen einbeziehen und sich auf mögliche Veränderungen vorbereiten", heißt es vage. Ausgelöst worden war die Unsicherheit am Kalimarkt durch die Ankündigung von Uralkali, die Vertriebskooperation mit Belaruskali zu beenden. (db)
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