Quartalszahlen

K+S verkauft weniger Auftausalz

Der Umsatz der K+S Gruppe stieg im 2. Quartal von April bis Juni um 1,4 Prozent auf 742 Mio. € leicht an. Das operative Ergebnis Ebit verdoppelte sich auf 29 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insbesondere im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte berichtet K+S von Absatzsteigerungen von Kalidüngern.


Trotz der anhaltend niedrigeren Pegelstände der Werra kam es auf Grund eines besseren Wassermanagements im Berichtsquartal zu keinen entsorgungsbedingten Produktionsunterbrechungen. Mit der Inbetriebnahme der neuen KKF-Anlage Anfang 2018 soll darüber hinaus das Salzwasseraufkommen weiter reduziert werden. Allerdings kam es im neuen Werk in Kanada zu hohen Anlaufkosten. Das Ebit im Geschäftsbereich Kali- Magnesiumprodukte lag mit 31 Mio. € mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum.

Das operative Ergebnis im Geschäftsbereich Salz sank im saisonal schwachen 2. Quartal auf 0,4 Mio. € (Q2/16: 5 Mio. €). Hier wirkten sich vor allem niedrigere Preise im nordamerikanischen Auftausalzgeschäft aufgrund des zuletzt milden Winters aus. Höheren Verkaufsmengen im Segment Industriesalz stand ein geringerer Absatz von Salz für Verbraucher entgegen. Stillstandstage am Werk Werra können für das zweite Halbjahr nicht vollständig ausgeschlossen werden. 

Ausblick bestätigt

Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte wird für das Gesamtjahr ein spürbarer Anstieg der operativen Ergebnisse gegenüber dem Vorjahr erwartet. Der Umsatz der K+S-Gruppe dürfte im Geschäftsjahr 2017 einen Wert zwischen 3,6 und 3,8 Mrd. € erreichen, das Ebit zwischen 260 und 360 Mio. € (2016: 229 Mio. €) liegen. (da)
stats