Kaliförderung

K+S verschiebt Produktionsstart

Irgendwie ist der Wurm drin. Erst kann K+S monatelang wegen des Niedrigwassers der Werra keine Salzabwässer, die beim Kaliabbau entstehen, in die Werra leiten. Deshalb war im Werk Hattdorf lange keine Kaliproduktion möglich. Nun ist zwar genug Wasser da, aber ein Brand im Werk Hattdorf verhindert die angekündigte Produktionsaufnahme unter Volllast am Standort Hattorf. 

Beim Anfahren der Fabrik am Standort Hattorf kam es am vergangenen Freitag zu einem Brand, der auch die Stromversorgung des Prozess-Leitsystems beschädigt hat, teilt das Düngemittelunternehmen mit. Die Reparatur dürfte etwa drei bis vier Wochen in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit kann die Produktion nicht wie vorgesehen wiederaufgenommen werden.

Der Brand konnte schnell von der Werkfeuerwehr gelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Allerdings wurde die Stromversorgung des zentralen Prozess-Leitsystems beschädigt, mit dem die Aufbereitungsanlagen gesteuert werden. Von dem Schaden nicht betroffen ist die Herstellung von Bittersalz aus zugelieferten Vorprodukten, die in einem separaten Betriebsteil des Standortes Hattorf verarbeitet werden. Die beiden anderen Standorte des Werkes Werra, Wintershall und Unterbreizbach, produzieren nach wie vor in vollem Umfang.

Die betroffenen Mitarbeiter werden soweit möglich an anderen Standorten eingesetzt. Der Schaden ist über die Sach- und Betriebsunterbrechungsversicherung der K+S Gruppe gedeckt. Im Rahmen dieses Vertrages werden die Reparaturkosten des Sachschadens sowie die nachgewiesenen Kosten der Betriebsunterbrechung erstattet. (da)
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