K+S verzeichnet positiven Nachfragetrend

1

Eine anhaltend gute Nachfrage nach Düngemitteln und Salzprodukten verzeichnete in den ersten neun Monaten in 2003 die K+S AG, Kassel. Allerdings belasten steigende Personal- und Rohstoffkosten sowie negative Währungseinflüsse das Ergebnis. Der Umsatz der K+S Gruppe konnte per Ende September mit rund 1,7 Mrd. Euro in etwa den Vorjahreswert erreichen. Aber beim Ebit gab es mit rund 97 Mio. Euro zum 30. September 2003 einen Rückgang um 16 Mio. Euro. Auch für das Gesamtjahr erwartet der Vorstandsvorsitzende Dr. Ralf Bethke bei der Vorlage des Zwischenberichtes in Frankfurt, einen Rückgang beim Ergebnis. Trotz der ungünstigen Witterungsverhältnisse hat die K+S Tochtergesellschaft Compo GmbH, Münster, bei Spezialdüngemitteln sehr gut abgeschnitten. Für die Compo-Markenprodukte sieht Bethke ein großes Käuferpotenzial in den Hauptstädten einiger osteuropäischer Beitrittsländer sowie in Großbritannien und Niederlanden, wo die Gartenprodukte noch nicht so stark vertreten sind.

Erfreulich entwickelt sich bei Fertiva GmbH, Mannheim, die Nachfrage nach NS-Düngern und N-Einzeldüngern für die Voreinlagerung. Die höheren Rohstoffpreise führten zu höheren Düngerpreisen. Doch werden die Preiserhöhungen die geringere Warenverfügbarkeit bei Mehrnährstoffdüngern durch die Schließung der Anlage in Ludwigshafen nicht ausgleichen können. Im Geschäftsfeld Kali- und Magnesiumprodukte laufen die Vorleistungen für das Sylvinit-Projekt auf Hochtouren. Im Oktober 2004 soll der Probe-Betrieb des Kaliabbaus an der Werra starten. Hiervon erwartet Bethke ein Verbesserungspotenzial von rund 20 Mio. Euro für die nächsten Jahre. (da)

stats